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Okt 09

Ultimate Deployment Appliance 1.4…

Kategorie: Allgemein |

Heute möchte ich ein (für mich zumindest) nützliches Tool vorstellen: Ultimate Deployment Appliance 1.4 (kurz UDA1.4). Hiermit ist es auf relativ einfache Art und Weise möglich, seine Betriebssysteme per PXE im Netzwerk zu verteilen und darüber zu installieren. Wäre ich nur ca. einen halben Monat früher darauf aufmerksam geworden, so wäre mir einiges Gefrickel mit meinem Zotac Board (ich berichtete) erspart geblieben.

Vorab: Bei UDA1.4 handelt es sich um eine VM, genauer gesagt um eine VMWare Maschine. Sobald diese gestartet ist, lässt sich das Deployment ziemlich komfortabel mittels Webinterface konfigurieren. Dabei ist das Interface relativ schlicht gehalten, tut aber doch genau seinen Zweck.

Da ich aber leider keine VMWare auf meinen Rechnern mehr laufen habe, sondern nur noch überall VirtualBox einsetze, musste ich UDA1.4 irgendwie dazu bringen, darauf zu laufen. Einfach die .vmdk in VirtualBox zu den virtuellen Medien hinzuzufügen brach leider mit einer Fehlermeldung ab, dass das Format scheinbar nicht erkannt werden konnte.

Nach einer kurzen Recherche im Programm-Ordner fand ich dann im VirtualBox-Ordner  das VBoxManage-CLI, mit dem man auch die virtuellen Platten konvertieren konnte. Also dann mal los! Folgender Aufruf brachte mich relativ schnell ans Ziel:

[sourcecode language="plain"]
“$path_to_virtualbox_folder\VBoxManage.exe” convertfromraw “$path_to_uda14_folder\uda14-flat.vmdk” “$path_to_uda14_folder\uda14-flat.vdi” –format VDI –variant Standard
[/sourcecode]

Hiermit wird die vorhandene .vmdk eingelesen und in eine neue .vdi konvertiert. Ich habe mich hier dafür entschieden, die Größe der .vdi dynamisch wachsen zu lassen, im Gegensatz dazu hatte die .vmdk eine feste Größe von 2GB. Hat aber keine weiteren Auswirkungen auf die Funktionalität gehabt.

Danach kann man die neue .vdi auch schon zu den virtuellen Medien hinzufügen, eine VM mit eben dieser virtuellen Platte erstellen und starten. Erstaunlicherweise machte es dem darunterliegenden Fedora auch keine Probleme mit dem Schwenker von einer SCSI auf IDE HDD.

Danach folgt das normale Geraffel halt, Netzwerkkonfiguration (standardmäßig horcht UDA1.4 auf die 10.0.0.104), ISOs ablegen, Verzeichnisse mounten, Templates anlegen, Treiber hinzufügen. Hierzu gibt es aber auch ein sehr hilfreiches Forum.

Noch eine kleine Sache für alle, die ihren bereits vorhandenen Microsoft DHCP Server weiterbenutzen wollen und nicht auf lost races stehen: guckt euch mal diesen Link hier an.

Schönen Abend noch!

MfG prunkster



von Prunkster | Über den author:

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