Nein, ausnahmsweise ist nicht das Essen von gestern Schuld (oder doch, ein klein wenig auch), sondern macht mir die News Angst, dass Seagate-Platten bestimmter Seriennummern etc. laut Userberichten nach und nach den Geist aufgeben. Es soll sich dabei um ein Firmware-Fehler handeln. Die Firmware ist bei den betroffenen Platten nicht in einem FlashROM gespeichert, sondern direkt auf den Platters. Ist eine der besagten Festplatten nun bereits ausgefallen, gibt es keine Möglichkeit mehr, das abhelfende Firmware-Update einzuspielen. Seagate äußerte sich zu diesem Problem bisher noch nicht, auch das entsprechende Update steht noch nicht zur Verfügung.
Ich hoffe nur, dass die Errors, die mir mein RAID-Controller geliefert hat, nicht erst der Anfang vom Übel sind, und die Platten gemütlich weiter leben. Zur Sicherheit werde ich aber mal die Seriennummern checken, um eventuelle Vorsichtsmaßnahmen treffen zu können.
/Edit:
Mittlerweile gibt es ein Statement seitens Seagate, in dem zugegeben wird, dass Festplatten des Herstellungsdatums 12/2008 diesen Firmware-Fehler aufweisen. Auf die Festplatte sei nicht mehr zugreifbar, die Daten seien aber nicht verloren. Was mit den Festplatten geschieht, die bereits betroffen sind, wird sich zeigen. Von anderen Seiten hieß es jedoch, dass Seagate die Besitzer mit einer kostenlosen Wiederherstellung unterstützt (ist meiner Meinung nach auch das Mindeste). Schließlich bin ich nun auch dazu gekommen, die Platten mal kurz auszubauen (mittels Software auslesen ging leider nicht auf Grund des RAIDs), und mir die Seriennummern notiert. Laut den Bezeichnungen selbst gehören beide zur Kategorie der betroffenen Exemplare (ST3500320AS und ST3500320NS). Da aber derzeit der Service zum Seriennummerncheck nicht verfügbar ist, konnte ich dies noch nicht testen. Sollten sie aber betroffen sein, muss wohl oder übel eine Mail an Seagate raus, dass sie mir die neue Firmware zuschicken und dabei auch gleich noch fragen, wie ich diese auf Platten im RAID flashen soll.
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